E-Food | Interview | News & Insights | Startups

E-FOOD START-UP SPECIAL: GELDVERBRENNEN WAR GESTERN – DIE LEBENSMITTEL PRAXIS KÜRT DR. MATTHIAS SCHU ZUM FÜHRENDEN E-FOOD EXPERTEN IM DACH-RAUM

Das deutsche Fachblatt Lebensmittel Praxis widmet das Titelthema der aktuellen Ausgabe (LP 16/2022) den E-Food Start-ups. Neben Johannes Sausen von der IKB Deutsche Industriebank AG und Ralf Dümmel, CPO der Social Chain AG und besser bekannt aus der Vox Fensehsendung «Die Höhle der Löwen«, fokussiert der Beitrag auch auch ein Interview mit E-Food Experte Dr. Matthias Schu. Zudem kürte das Blatt Dr. Matthias Schu zum «führenden E-Food Experten im DACH-Raum».

GELDVERBRENNEN WAR GESTERN – Fokus auf Profitabilität und Prozessuale Effizienz im E-Food

Im Fokus des Artikels der Lebensmittel Praxis stehen die aktuellen konjunkturellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Start-up-Landschaft. Durch Start-ups übersetzen Gründerinnen und Gründer Innovation in die Praxis und leisten damit einen essentiellen Beitrag zur Weiterentwicklung und Erneuerung der Wirtschaftsleistung eines Landes. Doch derzeit stockt dieser Prozess in Kern-Europa massiv. Die toxische Kombination von konjunktureller Abkühlung, kombiniert mit höheren Risikoaufschlägen, Teuerung und dem Ausbleiben des «billigen Geldes», das in der Corona-Pandemie, gerade auch für die Onlinelieferdienste der letzten Meile wie Milch und Honig floss (u.a. für Flink, Gorillas, aber auch klassischere Modelle wie bringoo, foodnow, myMigros, Knuspr und Picnic), ist in 2022 mit einem Male jäh erstarrt.

Storytelling alleine reicht bei weitem nicht mehr

Stand im Corona-Hype vor allem die potentielle Story und Landgrab im Rahmen eines «The Winner-Takes it all»-Denkens bei den meisten E-Food Start-ups im Vordergrund, hat sich dieses Denken – getrieben durch das abrupte Versiegen von billige Wagniskapital aus der Venture Capital Szene – in den letzten sechs Monaten rapide geändert. Im Vordergrund steht nun: Sparen, Prozesseffizienz und die mögliche Profitabilität.

Bei Online-Supermärkten word es hinsichtlich Liefergebühren in Richtung Gratislieferung gehen. Bis dahin lautet die Devise: Abschöpfen, solange noch noch möglich.

Dr. Matthias Schu, LP 16/2022

Und der Investorenfokus verschiebt sich zurück zu eher klassischen Modellen der Onlinesupermärkte, die grössere Warenkörbe und den Wocheneinkauf adressieren. Besonders im Fokus steht neben dem Thema Lagerautomatisierung neuerdings dabei auch das Thema Liefergebüren-Pricing. Gerade hier lassen sich ungenutzte Potentiale heben, die einen signifikanten Durchschlag in der Deckungsbeitragsrechnung hervorrufen. Und den meisten Händlern nicht offensichtlich erscheinen. Im Detail werden diese Strategien im aktuellen «Der E-Food Pricing Report» beleuchtet.

Quelle: Lebensmittel Praxis(16/2022)

Interesse an einem Vortrag oder Beratungsmandat?

Kontaktieren Sie mich für ein Erstgespräch!

ÜBER DEN AUTOR

Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in Beratung, Business Development, mit Fokus Food und Near-Food zählt Prof. Dr. Matthias Schu als führender Experte im Bereich E-Grocery im deutschsprachigen Raum.
Nach seinem Studium mit Schwerpunkt Handel promovierte er in E-Commerce-Internationalisierung an der Universität Freiburg, Schweiz. Seine berufliche Laufbahn führte ihn durch leitende Positionen bei Unternehmen wie Praktiker Deutschland, SBB Consulting und der Coop Gruppe, bevor er 2020 an die Hochschule Luzern wechselte und dort als Professor für E-Commerce und Handel unterrichtet.
Seine Kernkompetenzen mit Fokus auf Strategie und Prozessoptimierung bei Food und Near-Food umfassen: Lebensmittel-Onlinehandel, Quick Commerce, Restaurant Delivery, Fulfillment, Letzte Meile.
Er ist Herausgeber des «E-Grocery Spotlight»-Newsletters, Mitglied der K5 Köpfe, des K5 Expert Circle und des etailment Expertenrats.

Similar Posts